Letztes Heimspiel, großes Kino…

Bild Igel_Bericht 16-06-19
21. Juni 2019

Damen 30 fahren 5:4 Sieg ein!

Wer es am Sonntag auf die Igler-Tennisanlage schaffte, bekam nicht nur tollstes Sonnenschein-Wetter geboten, sondern – wie immer – auch Tennisspiele der besonderen Art: Denn es war wieder so weit: Heimspiel der Damen 30 gegen das allseits bekannte (und nicht weniger gefürchtete) Ladies-Team aus dem hessischen Diedenbergen. Nach gemeinsamem Frühstück und letzten Stoßgebeten (‚bitte lass mich nicht gegen die Mondball-Frau kommen‘) starteten Claudia, Birgit und Constanze in die erste Runde: Schnell fiel der Gong für Constanze, die gegen die italienische Ex-Steffi-Graf gute Miene zu schnellem Spiel machte, aber leider nichts auszurichten vermochte. Birgit, obwohl gesundheitlich nicht auf voller Höhe, spielte stark auf, bezauberte mit Netzangriffen, Stöppchen und Löbchen, musste aber ebenfalls mit (3:6; 3:6) den Platz verlassen. Da hatte sich Claudia gerade erst warm gespielt (man möchte ja auch den Spätaufstehern noch etwas Erstrundeneinzel gönnen): Während man der Diedenberger Gegnerin die Erschöpfung nach 3 Stunden Endlosballwechseln wenigstens ansah, ging der Sieg an unsere noch immer fröhlich-fit aufspielende Nummer 2.

Auf ging es in die zweite Runde: Nun (und um 14h mal wieder in der vollen Mittagshitze) durfte auch Tatiana den Court betreten und erreichte (nun in der Hälfte der Claudia-Spielzeit) ebenfalls den Champions-Tiebreak, den sie vor allem durch starke Aufschläge und druckvolles Spiel dominierte. Sarah, nebenan auf dem Platz ‚im Tunnel‘ kämpfte an diesem Tag nicht nur gegen eine spanische Sandplatz-‚Wühlmaus‘, sondern auch mit ihren noch vom Damen 40-Spiel am Vortag ermüdeten Knochen. Diesmal reichte es nicht ganz: 6:7; 4:6 das Endergebnis. Was im dritten Einzel vor sich ging, war nicht zu überhören, denn dort agierte Kristina, konzentriert und engagiert, mitunter auch echauffiert über ihren Schläger, der die Volleys doch einfach so ins Aus beförderte. Beide allerdings, Schläger und Kristina, konnten am Ende ohne größere Blessuren den Platz verlassen, der 3. Sieg war geholt.

Eine kurze Verschnaufpause, ‚motivierende‘ Hinweise vom Coach auf „kleinere“ Schwächen, die man im (Straf?-)Training korrigieren werde, und dann standen auch schon die Doppel an: Doppel 3 (Kristina + Sarah) ließen bei einem soliden 6:3; 6:2 nichts anbrennen, jetzt fehlte noch ein Punkt zum Gesamtsieg: Nach schnell gewonnenem ersten Satz und genauso schnell verlorenem zweiten, ging es in Doppel 1+2 nun um die Wurst (bzw. die größten Portionen des Wilde Hilde-Nachtischs). Den wollten sich Tatiana und Amelie (nun für Birgit im Doppel und endlich (!) wieder dabei) natürlich nicht nehmen lassen. Gutes Spiel am Netz, phänomenale Slice-Aufschläge (Tatiana), die die Gegnerin auch nach mehreren verzweifelten Versuchen nicht einmal ansatzweise berühren konnte und es war vollbracht: das erlösende 5:3; dass das letzte Doppel (Claudia und Constanze) dann ganz knapp verlor, lag einzig am verfluchten Unglücks-Platz 2 (der nun nach 3 Saisonniederlagen im Championstiebreak ab sofort als ungeeignete Spielunterlage der Damen 30+ befunden wird – GESPERRT!).

Vom sonntäglichen Siegesglück überwältigt wurde beim gemeinsamen Essen (ein Dank an die Küchenfee Julie!!) der Wilde-Hilde-Nachtisch dann sogar höchst spendabel an ALLE ausgegeben. Da zeigten sich selbst die Gegner überrascht.

Ein sehr guter Tag oder, um es mit einem Zitat von Steffi Graf (posted by S.K.) zu sagen: „Es gibt nichts, was den Moment des verwandelten Matchballes, das Bewusstsein, sich durchgesetzt zu haben, übertrifft.“

Das nächste und letzte Spiel der Damen-30 findet am 30.06. im Frankfurter TC Niddapark statt. Angestoßen auf die treuen und treuesten, kleinen und großen Igel-Zuschauer wird aber sicher auch noch mal in der Home-Base 😉

(Bericht: Amelie)